Das Konzert findet nicht statt und wird verschoben!


LWL-Preußenmuseum

  • Andreas Martin Hofmeir Tuba
  • Almut Preuß-Niemeyer Klavier
  • Georg Ph. Telemann 1681–1767
    Flötensonate F-Dur
  • Ludwig van Beethoven 1770–1827
    Hornsonate F-Dur op. 17
  • Jacques Castérède 1926–2014
    Sonatine für Tuba und Klavier
  • Jörg Duda *1968
    Dreamdance Nr. 3 für Tuba und Klavier
  • Richard Strauss 1864–1949
    Introduktion - Thema und Variationen für Horn und Klavier Andante C-Dur op. posthum für Horn und Klavier
  • Eugen Bozza 1905–1991
    für Tuba und Klavier New Orleans
  • François Borne 1840–1920
    Carmen-Fantasie
Die hohe Kunst der tiefen Töne

Duoabend
Andreas Martin Hofmeir, Tuba und Almut Preuß-Niemeyer, Klavier

Bearbeitungen, Übertragungen, aber auch Original werke zeigen die hohe Kunst der tiefen Töne und versprechen einen höchst virtuosen und abwechslungsreichen Konzertabend, ergänzt durch Hofmeirs einzigartige humoristische Anekdoten.

Anlässlich der Echo-Klassik Preisverleihung 2013 ließ Laudator und Comedien Olaf Schubert in einer süffisanten und messerscharfen Analyse das gängige Bild vom Tubisten Revue passieren:

„Hier standen schon glorreiche Sänger, wunderbare Instrumentalisten. Wirklich fantastische Musiker. Aber es gibt auch das direkte Gegenteil. Es gibt auch Tubisten.

Die Tuba spielt in gänzlich anderen Bereichen der Musik. In Bereichen, von denen ein feiner Herr Trompeter gar nicht weiß, dass es sie gibt. In Klangkellern müssen Tubisten agieren. Sie werden dort geknechtet und führen dort ein schimpfliches Dasein. Sie sind halbblinde Tondichter, die Berg männer der Musik. Der Fuß abtreter des Orchesters.

Das Instrument Tuba – und wenn ich Instrument sage, beginnt schon das Miss verständnis – die Tuba hat ja ein er schreckend negatives Ertrags verhältnis. Es sind Meter gebogenen Bleches. Es ist auch immer körperlicher Aufwand für die Musiker, also für die Athleten. Das Ergebnis ist niederschmetternd. Es ist ein klägliches Mölp, ein Mammutfurz."

Mit Andreas Martin Hofmeir hat sich nun das Image der Tuba schlagartig geändert:

Hochvirtuose Solokonzerte, Grooviges bei La Brass Banda, Kammermusikraritäten mit Harfe, Geige oder Orgel, Jazz-Sessions, es gibt nichts, was der Tuba-Professor am Salz bur ger Mozarte um auf seiner Tuba „Fanny“ nicht spielen kann. „Wenn Beethoven meine Fanny gekannt hätte, hätte er nur noch für sie geschrieben“, da ist sich Hofmeir augenzwinkernd sicher. Mit seinen kabarettistischen Lesungen begeisterte er das Min dener Publikum schon zwei Mal im voll besetzten Ständersaal. Nun kann man die Tuba ganz klassisch und in ganzer musikalischer Band breite kennenlernen und wird schnell erkennen, dass die Tuba mehr kann als nur ein „klägliches Mölp“!

Bearbeitungen, Übertragungen, aber auch Original werke zeigen die hohe Kunst der tiefen Töne und versprechen einen höchst virtuosen und abwechslungsreichen Konzertabend, ergänzt durch Hofmeirs einzigartige humoristische Anekdoten.

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